Eine Idee – und ein Angebot – für gemeinnützige Organisationen
Gemeinnützige Organisationen kümmern sich um Wesentliches.
Um Menschen, Umwelt, Bildung, Kultur, Zusammenhalt.
Technik steht dabei selten im Zentrum. Sie entsteht nebenbei:
ein E-Mail-Konto hier, ein kostenloser Cloud-Dienst dort, ein alter Rechner aus einer Spende, irgendwann ein Online-Tool, das gerade praktisch erschien.
So wächst über Jahre eine digitale Infrastruktur, die niemand bewusst geplant hat.
Und irgendwann steht man davor.
Veraltete Systeme.
Unklare Zuständigkeiten.
Fehlende Updates.
Kein sauberes Backup.
Abhängigkeiten von Diensten, die ihre Bedingungen ändern oder plötzlich kostenpflichtig werden.
Diese Situation ist kein individuelles Versagen.
Sie ist strukturell.
Die unbequeme Wahrheit
Digitale Souveränität kostet Geld.
Nicht viel auf einmal.
Nicht luxuriös.
Und nicht als einmaliges Projekt.
Es gibt einen Betrag X, der nötig ist, um eine grundlegende, stabile digitale Basis zu schaffen und dauerhaft zu betreiben:
E-Mail, Datenablage, Zugänge, Backups, Updates, klare Zuständigkeiten.
Diese Basis ist keine Spielerei.
Sie ist Voraussetzung dafür, dass die eigentliche Arbeit langfristig möglich bleibt.
Kosten sichtbar machen statt sie zu verdrängen
Ein zentraler Schritt auf dem Weg zur digitalen Souveränität ist Ehrlichkeit.
Dazu gehört, die laufenden Kosten realistisch zu prognostizieren:
- Was kostet die Infrastruktur monatlich und jährlich?
- Welche Posten sind unvermeidbar?
- Wo gibt es Spielräume?
- Was passiert, wenn ein Dienst wegfällt?
Diese Zahlen müssen nicht schön sein.
Sie müssen belastbar sein.
Erst wenn klar ist, was digitale Selbstständigkeit tatsächlich kostet, kann sie gemeinschaftlich getragen werden.
Warum klassische Finanzierung hier oft scheitert
Digitale Infrastruktur ist kein Projekt mit Anfang und Ende.
Sie läuft weiter. Monat für Monat.
Wird sie über einzelne Geldgeber oder zeitlich begrenzte Fördermittel finanziert, entsteht Abhängigkeit. Fällt eine Säule weg, bleiben laufende Kosten zurück – genau dort, wo kein Puffer existiert.
Was hier gebraucht wird, ist kein Rettungsanker.
Was gebraucht wird, ist ein Fundament.
Die Idee: Eine eigene Kampagne für die digitale Basis
Die digitale Infrastruktur wird aus dem Hintergrund geholt und als eigene, zweckgebundene Kampagne sichtbar gemacht.
Nicht laut.
Nicht dramatisch.
Und nicht technikverliebt.
Viele Menschen tragen wenig bei.
Regelmäßig.
50 Cent.
1 Euro.
2 Euro im Monat.
Wie eine Trinkgeldkasse für Stabilität.
Nicht aus Mitleid.
Aus Verständnis für das, was notwendig ist.
Transparenz schafft Vertrauen
Die Kampagne zeigt offen:
- den monatlichen Bedarf
- den aktuellen Deckungsgrad
- die konkreten Ausgaben
So entsteht Klarheit.
Und damit Handlungsspielraum.
Menschen, die in der Organisation arbeiten, wissen:
Dieses Geld ist genau dafür da.
Es darf genau dafür genutzt werden.
Zusammenarbeit statt Einzelkämpfertum
Digitale Souveränität ist kein Solo-Projekt.
Wo sinnvoll, arbeite ich mit anderen Initiativen und Netzwerken zusammen – etwa mit Zusammenschlüssen, die sich seit Jahren für nachhaltige, gemeinwohlorientierte IT einsetzen.
So entsteht:
- fachlicher Abgleich
- gegenseitige Qualitätssicherung
- ein breiteres Fundament an Erfahrung
Nicht als Kontrollinstanz, sondern als kollegiales Gegenchecken.
Mein Angebot
Ich begleite gemeinnützige Organisationen in mehreren Schritten:
- Bestandsaufnahme
Ehrlicher Blick auf das, was da ist – ohne Schuldzuweisungen. - Kosten- und Risiko-Prognose
Verständlich, realistisch, nachvollziehbar. - Zielbild & Gegencheck
Entwicklung einer tragfähigen Struktur, professionell geprüft. - Umbau & Begleitung
Schrittweise Umsetzung, erklärend, gemeinsam. - Einarbeitung & Übergabe
Wissen bleibt in der Organisation.
Abhängigkeiten werden abgebaut.
Am Ende steht keine Dauerbindung an mich.
Am Ende steht Selbstermächtigung.
Ihr wisst, was ihr betreibt.
Ihr versteht, was es kostet.
Ihr könnt eigenständig entscheiden.
Worum es mir geht
Technik soll Organisationen nicht kontrollieren.
Sie soll sie tragen.
Digitale Souveränität entsteht nicht durch Heldentaten.
Sie entsteht durch Klarheit, Transparenz und viele kleine, gemeinsam getragene Schritte.
Und genau dabei begleite ich.
Zuletzt aktualisiert am 8. Februar 2026.
